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Maßnahmen gegen den Notstand in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

Pressemitteilung des Bündnisses KJG

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Berlin, 22.11.2023

Der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal für kranke Kinder und Jugendliche in Deutschland ist dramatisch und wird ohne entschlossene Gegenmaßnahmen weiter zunehmen. Um dies zu verhindern, hat eine verbändeübergreifende Arbeitsgruppe beim Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit Lösungsvorschläge erarbeitet und im Zuge der VLKKD-Tagung (Verband Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands) in Berlin vorgestellt.

In ihrem Positionspapier schlagen die pädiatrischen Gesellschaften, Eltern- und Pflegeverbände u. a. vor, durch Angleichung der Ausbildungsordnungen der Länder bundesweit die Ausbildungskapazitäten für die Kinderkrankenpflege zu erhöhen. Im Weiteren gilt es, eine bundesweite berufsbegleitende Nachqualifikation von anderweitig weitergebildeten Pflegekräften in der Kinderkrankenpflege zu ermöglichen.

Der Erfolg der Maßnahmen soll durch eine fortlaufende Erfassung des Fachkräftebedarfs und der bestehenden Ausbildungsverhältnisse sowie der Schließungen von Betten aufgrund von Personalmangel in der konservativen und operativen Kinder- und Jugendmedizin in den kommenden Jahren sichtbar gemacht werden.

Unter diesen Voraussetzungen wird eine Besserung des Notstands in der Kinderkrankenpflege bei entschlossenem Handeln von Bund und Ländern möglich sein.

Das Positionspapier finden Sie hier.

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Pressekontakt:

Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit e. V.
Juliane Maneke (Geschäftsführerin)
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin

Tel: 030 4000 588-0
Mail: kontakt@buendnis-kjg.de