
Programm Mitwirkende Veranstaltungsort Anmeldung
Willkommen beim Interdisziplinären Forum Jugendgesundheit!
Schirmherr: Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen)
Gemeinsam Verantwortung übernehmen für die Gesundheit und Entwicklung Jugendlicher: Jugendliche stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen, die ihre körperliche, seelische und soziale Entwicklung beeinflussen. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Lebensrealitäten und wachsende gesundheitliche Anforderungen machen eine ganzheitliche und vernetzte Begleitung junger Menschen wichtiger denn je.
Die Kommission Jugendmedizin des Bündnisses KJG lädt Sie herzlich zum Interdisziplinären Forum Jugendgesundheit am 5.- 6.2.2027 im Universitätsklinikum Essen ein. Ziel des Forums ist es, für die Jugendgesundheit zu sensibilisieren, den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung unterschiedlicher Berufsgruppen zu fördern und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln.
Teilnahmegebühren: 250 € (Ärzt:innen) | 200 € (andere Berufsgruppen)
Freuen Sie sich auf einen interdisziplinären Fachtag mit Impulsen aus unterschiedlichen Fachrichtungen, Diskussionen und neue Kontakte! Bei Fragen zum Forum wenden Sie sich gerne an kontakt@buendnis-kjg.de!
Programm
Freitag, 5.2.2027
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12:00 – 12:45 |
Anmeldung & Get Together |
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12:45 – 13:00 |
Begrüßung |
Jugendgesundheit: Jugendliche haben das Wort (Einführungsvortrag)Stress, Leistungsdruck, Zukunftsängste, digitale Dauerbelastung, Gesundheitswissen, soziale Gerechtigkeit: Viele junge Menschen sind stark gefordert – doch finden sie die Unterstützung, die sie brauchen? In diesem Einführungsvortrag kommen Jugendliche per Video selbst zu Wort: ungeschönt, nah dran und mit ihren eigenen Erfahrungen. Gemeinsam schauen wir, was sie belastet, was ihnen hilft und welche Angebote wirklich ankommen müssen. Eine Einladung, Jugendgesundheit nicht über Jugendliche zu denken – sondern mit ihnen. |
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13:30 – 14:00 |
Grußwort / Vortrag: Politik (Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister NRW – angefragt) |
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14:00 – 14:30 |
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Vortrag: Jugendliche mit chronischen Erkrankungen in der Schule (Prof. Dr. med. Michael Frosch)Herausforderungen und Hinweise für eine gute Begleitung und Teilhabe (Prof. Dr. med. Michael Frosch, Universität Witten/Herdecke) Die Häufigkeit chronischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren liegt bei 15 - 20%. Jede chronische Erkrankung ist mit Besonderheiten oder Einschränkungen körperlicher Funktionen verbunden, gleichzeitig mit Einflüssen auf die emotionale und soziale Gesundheit. Neben den Krankheitsmerkmalen und Herausforderungen, die spezifisch sind für jede einzelne chronische Erkrankung, bestimmen bei Jugendlichen mit einer chronischen Erkrankung übergeordnete nicht-krankheitsspezifische Themen den Alltag und haben Einfluss auf die Teilhabe in der Schule. Dazu gehören unter anderem: mögliche Angst und Sorge über die eigene Perspektive, Kontrolle versus Unabhängigkeit, individuelle Verantwortungsübernahme, Umgang mit sozialen Bindungen und Verlusten, Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit der chronischen Erkrankung. Die Häufigkeit emotionaler Erkrankungen nimmt insbesondere im Jugendalter deutlich zu. Es ist deshalb von besonderer Bedeutung insbesondere im Jugendalter neben der chronischen Erkrankung auch die emotionale und soziale Gesundheit der Betroffenen im Blick zu haben. Die Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte in der Schule und die dadurch erlebte Unterstützung sind wichtige Schutzfaktoren, die das Auftreten emotionaler Probleme bei Jugendlichen mit chronischer Erkrankung vermeiden oder minimieren können. Der Vortrag beschreibt die Herausforderungen Jugendlicher mit chronischen Erkrankungen in der Schule und die Möglichkeiten und Wege einer zukünftig verbesserten Teilhabe. |
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14:30 – 15:00 |
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Vortrag: Digital aufgewachsen. Emotional allein gelassen? (Silke Müller)(Silke Müller, Bildungsexpertin, 1. Digitalbotschafterin Niedersachsens) Wie Social Media und KI die Gesundheit junger Menschen verändern und warum wir Erwachsenen endlich Verantwortung übernehmen müssen. Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der soziale Medien nicht nur ihren Alltag begleiten, sondern zunehmend ihr Selbstbild, ihre Beziehungen und ihre Vorstellung von einem gelungenen Leben prägen. Algorithmen entscheiden mit, was sie sehen, wem sie nacheifern und womit sie sich vergleichen. Künstliche Intelligenz wird zum Gesprächspartner, manchmal sogar zum vermeintlichen Freund. Währenddessen nehmen psychische Belastungen, Einsamkeit und der Druck, ständig dazugehören und funktionieren zu müssen, einen immer größeren Raum ein. Doch wie lange wollen wir eigentlich noch darüber diskutieren, was digitale Medien mit jungen Menschen machen, ohne darüber zu sprechen, was wir Erwachsenen dagegen tun können und müssen? Silke Müller nimmt die Teilnehmer mit in die digitalen Lebenswelten junger Menschen und zeigt, warum wir die Gesundheit junger Menschen heute nicht mehr unabhängig von Social Media und KI betrachten können. Sie beleuchtet die Zusammenhänge zwischen digitalen Plattformmechanismen, psychischer Belastung, Selbstwertgefühl und Beziehungsfähigkeit und stellt die Frage, welche Verantwortung Medizin, Pädagogik, Jugendhilfe, Politik und Eltern gemeinsam tragen. Dabei geht es nicht um Technikverbote als einfache Antwort, sondern um wirksamen Schutz, verbindliche Regeln, frühzeitige Prävention und Erwachsene, die selbst wieder Orientierung geben. Jugendliche brauchen nicht noch mehr Appelle, mit einer digitalen Welt zurechtzukommen, die wir Erwachsenen selbst kaum beherrschen. Sie brauchen Menschen und Institutionen, die Verantwortung übernehmen, bevor aus digitalen Risiken gesundheitliche Krisen werden. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen darf nicht erst beginnen, wenn sie krank werden. |
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15:00 – 15:45 |
Kaffeepause |
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15:45 – 16:10 |
Vortrag: Schnittstellen pädiatrischer Versorgung (Impfung, Aufklärung, Verhütung) (Dr. med. Johanna Harris) |
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16:10 – 16:35 |
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Vortrag: Jugendliche gut durch die Transition begleiten(PD Dr. Gundula Ernst, Med. Hochschule Hannover) Die Adoleszenz stellt Jugendliche mit chronischen Erkrankungen vor vielfältige Herausforderungen. Neben Besonderheiten und Einschränkungen bei jugendspezifischen Entwicklungsaufgaben wie Identitätsfindung und Ablösung vom Elternhaus müssen sie Kompetenzen zum eigenverantwortlichen Krankheitsmanagement erwerben. Dies gelingt nicht immer reibungslos, wie man an Adhärenzproblemen, sich verschlechternden somatischen Parametern und einer hohen Rate psychischer Belastungen sieht. Behandlungsteams können die jungen Menschen jedoch bei der Übernahme der Therapieverantwortung und dem Wechsel in die Erwachsenenmedizin unterstützen. Seit 2021 gibt die krankheitsübergreifende S3-Leitlinie zur Transition evidenzbasiert Empfehlungen zur Gestaltung des Übergangsprozesses. Zudem existieren verschiedene Tools für Familien und Behandlungsteams (u.a. Transitionsworkshops, Websites, Checklisten, Casemanagement). |
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16.35 – 18:00 |
Vorstellung von erprobten Interventionen mit anschließendem Diskussionsforum 1. MEDdirekt: Medizinstudierende werden Gesundheits-Coaches (Prof. Dr. Rainer Büscher) 2. Verrückt? Na und! Schultage zur Prävention psychischer Krisen (Simone Himmelberg-Krüger (Irrsinnig menschlich e.V.) 3. Mit Sicherheit verliebt (N. N.) |
Samstag, 6.2.2027
| 8:00 – 9:00 | Einlass & Anmeldung |
| 9:00 – 9:30 | Einführung in die Workshops |
| 9:30 – 11:30 | Workshops (7 Sessions parallel) |
WS 1: Mehr als Worte: Kommunikation mit Jugendlichen erleben und gestaltenReferierende: Michael Achenbach, Dr. med. Ilona Berg Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen zu erkunden, was gute Kommunikation mit Jugendlichen ausmacht – und dabei Ihre Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen einzubeziehen. Denn Kommunikation mit Jugendlichen ist mehr als die Wahl der richtigen Worte: Nähe und Distanz, Augenhöhe und Asymmetrie, Blickkontakt, Schweigen und die eigene Haltung beeinflussen, ob ein Gespräch gelingt oder scheitert. In kleinen „Kommunikationsexperimenten“ erfahren Sie selbst, wie sehr diese Faktoren ein Gespräch verändern können. Sie probieren unterschiedliche Gesprächssituationen aus, wechseln die Perspektive und erleben, was Kommunikation öffnet – und was sie erschwert. Gemeinsam ordnen wir das Erlebte ein, verknüpfen es mit Erkenntnissen der Kommunikationstheorie und übertragen die gewonnenen Erfahrungen auf konkrete Gesprächssituationen in Ihrem eigenen beruflichen Alltag. Welche Vorstellungen verbinden Sie mit diesem Workshop? Welche Schwerpunkte sollten wir berücksichtigen? Teilen Sie uns Ihre Wünsche gerne mit über kontakt@buendnis-kig.de! WS 2: Zugänge schaffen - Gesundheitsversorgung für JugendlicheReferierender: Dr. med. Markus Koch (DGSPJ e.V.) Jugendliche haben vielfältige gesundheitliche Bedarfe – doch der Weg zur passenden Versorgung ist nicht immer einfach. Fehlende Informationen und Orientierung, Angst vor Diskriminierung, persönliche Vorbehalte oder familiäre Hürden können dazu führen, dass Angebote nicht oder zu spät wahrgenommen werden. Der Workshop fragt: Was hält Jugendliche davon ab, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen – und was erleichtert ihnen den Zugang? Gemeinsam werden Ansätze diskutiert, wie Barrieren abgebaut, Vertrauen gestärkt und Gesundheitsangebote so gestaltet werden können, dass sie Jugendliche tatsächlich erreichen. WS 3: Traut uns mehr zu!Referierende: Lukas Hernicht (junge Selbsthilfe), Susann Schrödel (Kindernetzwerk) Ein Workshop aus der Perspektive junger Betroffener. Weitere Informationen folgen in Kürze! WS 4: Patientenschulung peer-to-peer: Chancen, Herausforderungen und der Weg dorthinReferierende: PD Dr. Gundula Ernst, Dr. sportwiss. Robert Jeschke Weitere Informationen folgen in Kürze! WS 5: Psychische Gesundheit - aktuelle Entwicklungen und AusblickReferierende: Prof. Dr. med. Jochen Seitz, Dr. med. Gabriele Trost-Brinkhues Die Inzidenz psychischer Erkrankungen von Jugendlichen ist in den letzten Jahren angestiegen. Der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters LVR Universität Essen, Herr Prof. Dr. Jochen Seitz, wird in seinem Input zu diesem Seminar die Entwicklungen und das aktuelle Wissen zu Essstörungen und anderen psychischen Erkrankungen vorstellen sowie zu der allgemein zunehmenden subjektiven Belastung von Jugendlichen seit der Corona-Epidemie Stellung beziehen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir danach in die vertiefende Diskussion einsteigen. WS 6: "Euch werde ich’s zeigen!" – Train the Trainer-WS: Gesundheitscoaches für Jugendliche aus vulnerablen GruppenReferierender: Prof. Dr. med. Rainer Büscher Das MEDdirect „Train the Trainer” – Seminar befähigt die Teilnehmenden, als Gesundheitscoaches für Jugendliche aus vulnerablen Gruppen zu agieren. Ziel des Programms ist es, gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern und die medizinische Ausbildung um eine praxisnahe, sozialmedizinische Komponente zu erweitern. Der Workshop kombiniert exemplarisch theoretische Grundlagen mit praxisorientierten interaktiven Methoden. In theoretischen Inputs erwerben die Teilnehmenden Wissen über Gesundheitskompetenz, Kommunikation und die spezifischen Lebenswelten vulnerabler Jugendlicher. Praktische Übungen, Fallbeispiele und simulierte Coaching-Situationen stärken die Beratungskompetenz. Durch begleitende Reflexionsrunden wird das eigene Rollenverständnis geschärft. Als ausgebildete Gesundheitscoaches vermitteln die Teilnehmenden Schülerinnen und Schülern niederschwellig Wissen zu Themen wie Ernährung, Hygiene, mentale Gesundheit und Bewegung. Sie stärken das Gesundheitsbewusstsein der Jugendlichen direkt in deren Alltag. Gleichzeitig entwickeln die Teilnehmenden essenzielle Kompetenzen in der patientenzentrierten Kommunikation und schärfen ihren Blick für soziale Deteminaten von Gesundheit. Das Projekt verbindet so effektive Präventionsarbeit vor Ort mit einer zukunftsorientierten ärztlichen Ausbildung. Diskussionsforum: "Talent statt Defizit – Berufliche Perspektiven neu denken"Referierende:
Wie kann Berufsbildung gelingen, wenn junge Menschen mit psychischen oder körperlichen Funktionseinschränkungen ihren Weg in Ausbildung und Beruf suchen? Im Mittelpunkt stehen nicht Defizite, sondern Fähigkeiten, Interessen und Entwicklungspotenziale. Welche Chancen und Hürden bestehen und welche Strukturen und Unterstützungsangebote braucht es für einen erfolgreichen Übergang ins Arbeitsleben? Gemeinsam werden Perspektiven für eine Berufsbildung diskutiert, die individuelle Potenziale erkennt und fördert, neue Wege eröffnet und nachhaltige berufliche Teilhabe ermöglicht. |
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11:30 – 12:00 |
Pause |
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12:00 – 13:30 |
Ergebnispräsentation |
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13:30 – 14:00 |
Zusammenfassung und Ausblick |
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14:00 – 14:30 |
Lunchpakete |
Mitwirkende
Dr. med. Soha Asgari
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin | Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie und Onkologie | Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Rehabilitationswesen
Dr. med. Soha Asgari ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Pädiatrische Hämatologie und Onkologie sowie den Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Rehabilitationswesen. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der klinischen Versorgung und medizinischen Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Nach ihrer Tätigkeit an der Universitätskinderklinik Heidelberg war sie als leitende Oberärztin in der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg tätig. Dort lagen ihre Schwerpunkte insbesondere in der familienorientierten Rehabilitation sowie der Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit komplexen und chronischen Erkrankungen.
Seit 2017 ist sie bei der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig, seit 2022 als ärztliche Dezernentin im Bereich Grundsatz und Querschnitt mit den Schwerpunkten Prävention, Rehabilitation und Sozialmedizin. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst sozialmedizinische Grundsatz- und Systemfragen, die Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation sowie die Konzeption und Durchführung ärztlicher Fort- und Weiterbildungen.
Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte an der Medizinischen Hochschule Brandenburg tätig und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V. (BVKJ). Dort ist sie Sprecherin des Ausschusses Jugendmedizin. Zudem ist sie Sprecherin der Kommission Jugendmedizin des Bündnisses Kinder- und Jugendgesundheit e. V.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich über mehrere Jahre ehrenamtlich in einem kontinuierlich betreuten medizinischen Entwicklungsprojekt von pro interplast Seligenstadt e. V. in Indien. Dabei war sie zunächst in der ärztlichen Versorgung tätig und übernahm später die Team- und Einsatzleitung.
Im Mittelpunkt ihrer fachlichen Arbeit stehen die Weiterentwicklung bedarfsgerechter Versorgungs- und Rehabilitationsstrukturen, die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit sowie die Stärkung von Gesundheit und Teilhabe junger Menschen. Dabei verbindet sie die Perspektive der klinischen Kinder- und Jugendmedizin mit sozialmedizinischen, rehabilitationsmedizinischen und gesundheitssystemischen Fragestellungen.
Dr. med. Ilona Berg, MBA
Chefärztin Sozialpädiatrisches Zentrum Helios Klinikum Krefeld
Fachärztin Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie, Psychotherapie
Beauftragte Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit e.V.
- Schwerpunkte Jugendgesundheit & Prävention
- Teilnahme an Veranstaltungen u.a. BMBFSFJ, Bundestag, Landtag NRW
- Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie
- Vorstand (Beisitzerin)
- Leitung AG Jugendliche + Ökonomie im Zentralen Qualitätsarbeitskreis ZQAK
- Ehem. Sprecherin Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialpädiatrischen Zentren
Auszug weitere Zusatzqualifikationen:
- Motivational Interviewing
- Klinische Hypnose M.E.G.
- ICF-Trainerin
- Manuelle Medizin
- Master Observational Gait Instructor Group
- rehaKIND Referentin Hilfsmittelversorgung
Prof. Dr. med. Rainer Büscher
Prof. Büscher studierte bis 1994 Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.
Er promovierte 1995 mit Auszeichnung in der Abteilung für Nieren- und Hochdruckkrankheiten mit dem Thema „Renale α1-Adrenozeptoren der Ratte: Charakterisierung von Subtypen, deren Signalübertragung und Regulation bei spontan hypertensiven Ratten“. Im Anschluss absolvierte er die Ausbildung zum Kinder- und Jugendarzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Essen und erhielt 2001 die Anerkennung als Facharzt. 2006 erwarb sie die Zusatzweiterbildung Kindernephrologie und 2021 die Zusatzweiterbildung Transplantationsmedizin.
Er habilitierte sich 2003 in Essen mit dem Thema „Polymorphismen von α1B-, β1– und β2-Adrenozeptoren: Molekulargenetische und funktionelle Untersuchungen beim Menschen“. Seit 2005 ist er Oberarzt in der Klinik für Kinderheilkunde II mit dem Schwerpunkt Nephrologie, Gastroenterologie und Transplantationsmedizin. Seit 2008 ist er der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Essen. Von 2007-2009 absolvierte er an der Universität Heidelberg den Postgraduierten Studiengang „Master of Medical Education“ den er 2010 mit der Masterarbeit abschloss. Seit 2018 ist der Stellvertreter des Direktors der Klinik für Kinderheilkunde II.
Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der pädiatrischen Nephrologie mit dem Schwerpunkt Chronische Nierenerkrankungen und Dialyse. Herr Prof. Büscher ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften für pädiatrische Nephrologie und Transplantationsmedizin, sowie der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung.
Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist der Einfluss genetischer Faktoren auf den Phänotyp bei Kindern und Jugendlichen mit angeborenen und erworbenen Nierenerkrankungen. Seine Studien wurden von mehreren Forschungsstipendien unterstützt, darunter ein DFG Ausbildungsstipendium an der University of California, San Diego (UCSD) für zwei Jahre und eine spätere Anstellung als Visiting Scientist an der UCSD. Seit 2006 ist der Lehrbeauftragter der Kinderklinik und Initiator zahlreicher Ausbildungsstudien.
Herr Prof. Büscher wurde sowohl für Ihre Promotionsarbeit als auch für seine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Kindernephrologie und der Lehrforschung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
PD Dr. Gundula Ernst
Frau Dr. Ernst ist Diplom-Psychologin und stellvertretende Leiterin der Medizinischen Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Dort ist sie neben der Aus- und Weiterbildung von Mediziner:innen und anderen Gesundheitsfachkräften in Kommunikationstechniken und psychologischen Grundlagen, mit der Entwicklung und Evaluation von Unterstützungsangeboten für Menschen mit chronischer Krankheit betraut.
Ein besonderer Schwerpunkt von ihr ist dabei die Transition und Jugendmedizin. So betreibt sie seit 2013 die beiden Websites www.between-kompas.de und www.between-elterncoach.de für chronisch kranke Jugendliche und ihre Eltern, entwickelte mit Förderung des Bundesgesundheitsministeriums den ModuS-Transitionsworkshop und ist federführende Autorin der S3-Leitlinie zur Transition von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin sowie der S3-Leitlinie zur Transition von jungen Menschen mit Adipositas.
Frau Dr. Ernst ist u.a. Vorsitzende der Gesellschaft für Transitionsmedizin (GfTM) und Vorsitzende des Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter.
Prof. Dr. med. Michael Frosch
1984 – 2012 | Universitätskinderklinik Münster, Allgemeine Pädiatrie Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hochschulassistent |
| 1991 | Facharztanerkennung für Kinder- und Jugendmedizin |
| 1994-2012 | Oberarzt Allgemeine Pädiatrie UKM |
| 1989 – 2012 | Leitung des Bereichs Pädiatrische Rheumatologie und Immunologie |
| 1996-2012 | Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums am UKM |
| 2025 | Habilitation für das Fach Kinder- und Jugendmedizin |
| 2013 | apl-Professur durch die Medizinische Fakultät der Universität Münster |
| Seit 2012 | Oberarzt an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Universität Witten Herdecke, Abteilung für Schmerztherapie, Psychosomatik und Palliativmedizin |
| 2012-2023 | Oberärztliche Bereichsleitung des Deutschen Kinderschmerzzentrums bis zum Beginn des offiziellen Ruhestands 7/2023 |
| Seit 2023 | Koordination und Konzeptentwicklung für die Fachzentren Seltener Erkrankungen bei jungen Menschen an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, in Kooperation mit dem CeSER der Ruhruniversität Bochum; Teil des Forschungsteams BeNAMSE zur Verbesserung der medizinischen und psychosozialen Versorgung von jungen Menschen mit Seltenen Erkrankungen; Oberarzt des Kinderpalliativzentrums in der ambulanten Versorgung lebenslimitiert erkrankter Kinder und Jugendlicher |
Dr. sportwiss. Robert Jaeschke
Dr. sportwiss. Robert Jaeschke, Diplom-Sportwissenschaftler
Funktion / Fachrichtung / Arbeitsschwerpunkt:
Funktion: Therapieleitung in der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche der
Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen (Verantwortungsbereiche Bewegungstherapie,
Patientenschulung, Psychoedukation, Logopädie, Ergotherapie, Ernährungstherapie)
Fachrichtungen: Bewegungswissenschaft, Schulungspädagogik, Patientenschulung
Arbeitsschwerpunkte: Bewegungswissenschaft, Schulungspädagogik, Patientenschulung
Kurz-CV:
- Dr. Sportwissenschaft, Diplom-Sportlehrer
- Asthmatrainer, Neurodermitistrainer, Anaphylaxietrainer, Mukoviszidosetrainer, Transitionstrainer, Adipositastrainer
- Dozent der AGAS, der AGNES, der AGA, der KgAS, des PEDNET-LC und des Muko e.V.
- Studium Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln
- 1998-2004 Tätigkeit in Forschung und Lehre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rehabilitation und Behindertensport der Deutschen Sporthochschule Köln 2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Förderverein für das Asthma- und Allergiekranke Kind an der Kinderklinik Amsterdamer Straße in Köln
- Seit 2004 Leitung Patientenschulung Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche der Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen (Schulung von jährlich über 400 Kindern/Jugendliche mit Asthma Bronchiale, Mukoviszidose, PCD und anderen
Atemwegserkrankungen) - Seit 2014 Therapieleitung der Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche und der Kinderklinik der Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen
- Zahlreiche Fortbildungen und Workshops zu den Themen „Asthma bronchiale“, „Gesprächsführung“, „Inhalationstherapie“, „Patientenschulung“, „Rehabilitation bei Kindern/Jugendlichen“, „Gruppendynamik“, „Moderationstechnik“, „Online-Schulung“,
„Einsatz digitaler Medien in Schulung und Fortbildung“ für Betroffene und Fachleute Seit 1998 Vorstandsmitglied der AG Asthmaschulung e.V. - 2004-2012 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter der DAG e.V.
- Seit 2008 Vorstandsmitglied im Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter e.V.
- Seit 2019 Vorstandsmitglied der Konsensusgruppe Adipositasschulung im Kindes- und Jugendalter e.V.
- Seit 2022 Vorstandsmitglied des Zentrum für Patientenschulung und Gesundheitsförderung e.V.
- Leitung der Asthma-Akademie Baden-Württemberg e.V. (Standort Wangen) sowie der Adipositas-Akademie Baden-Württemberg e.V.
Simone Himmelberg-Krüger
Leitung Kontakt- und Beratungsstelle Essener Kontakte e.V.- Diplom-Sozialpädagogin
- Fachberaterin für Psychotraumatologie / Psychosoziale Prozessbegleitung
- Leitung Projekt „Verrückt! Na und?“
Mit meinem Diplom in Sozialpädagogik und über 26 Jahren Erfahrung im Bereich Gemeindepsychiatrie verbinde ich fundiertes Fachwissen mit praktischer Expertise.
Als Fachberaterin für Psychotraumatologie habe ich mich intensiv mit den Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen auf das psychosoziale Wohlbefinden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auseinandergesetzt. Mein tiefgreifendes Verständnis und meine praktischen Erfahrungen in diesem Bereich ermöglichen es mir, Menschen einfühlsam und professionell zu unterstützen, die von traumatischen Ereignissen betroffen sind.
Fachrichtung/Arbeitsschwerpunkt:
Ergänzt wird meine Ausbildung durch einen Abschluss in integral-therapeutischer Kunstpädagogik, welcher mir ermöglicht, ganzheitliche Ansätze in meine Arbeit zu integrieren. Durch diese kunstpädagogische Ausbildung kann ich kreative Methoden nutzen, um den Heilungsprozess zu unterstützen und neue Wege der Selbstentfaltung zu eröffnen.
In meiner Funktion als Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle beim Essener Kontakte e.V. spiele ich eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung verschiedener Initiativen und Projekte im Bereich der psychosozialen Unterstützung und Beratung. Dazu gehört auch die Psychosoziale Prozessbegleitung als eine besondere Form der nicht-rechtlichen Begleitung im Strafverfahren für besonders schutzbedürftige Verletzte.
Silke Müller
Bildungsexpertin, Digitalbotschafterin, Bestsellerautorin
Silke Müller (geb. 1980) ist Publizistin, Bestseller-Autorin, europaweit gefragte Keynote-Speakerin und eine der prägnantesten Stimmen für digitale Ethik, gesellschaftliche Transformation und Bildung. Ihre Erfahrung aus 16 Jahren Schulleitung und ihr tiefes Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge machen sie zu einer gefragten Stimme in der öffentlichen Debatte.
Sie kämpft für eine ethische und demokratische Werteerziehung – auch und vor allem in der digitalen Welt. Daneben ist sie ständige Beraterin für das Forum Bildung Digitalisierung e.V., sitzt im Begleitgremium des BMBF-Kompetenzzentrums für digitales Unterrichten und ist Beirätin der Initiative Weitklick des FSM e.V. Zudem wirkt sie als Gutachterin für das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das DLR und die Robert Bosch Stiftung.
Prof. Dr. med. Lars Pape
Klinikdirektor Kinderklinik II, Universitätsklinikum Essen
Ltd. Arzt KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche Essen
Prof. Pape studierte Medizin in Hannover, Toronto und Montreal und absolvierte seine Ausbildung zum Kinder- und Jugendarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Er habilitierte sich im Jahr 2005 über die chronische Transplantatnephropathie und wurde 2009 zum Professor ernannt. Ab 2005 war er Oberarzt der Kindernephrologie sowie leitender Arzt des KfH-Nierenzentrums und ab 2009 leitender Oberarzt der Klinik für pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen.
Von 2014-2020 hatte er die W3-Professur für pädiatrische Nephrologie an der MHH inne und war stellvertretender Direktor der Klinik.
Seit September 2020 ist er Direktor der Kinderklinik II der Universitätskinderklinik Essen und leitender Arzt des KfH-Nierenzentrums für Kinder und Jugendliche in Essen.
Er ist unter anderem Generalsekretär der Deutschen Transplantationsgesellschaft, Immediate Past Presient der International Society of Pediatric Transplantation (IPTA), Schatzmeister der Gesellschaft für Transitionsmedizin, Chair des ESPN-Working Group sowie ESPN-Council-Mitglied und Co-Vorsitzender des Arbeitskreises Transplantation der Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie. Er wurde mit verschiedenen nationalen und internationalen Preisen, unter anderem den Rudolf-Pichelmayr-Preis der Deutschen Transplantationsgesellschaft ausgezeichnet.
Fachrichtung/Arbeitsschwerpunkt:
Kindernephrologe, Transplantationsmediziner
Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist das Monitoring der Immunsuppression und von Infektionen nach Transplantation, die Optimierung der immunsuppressiven Therapie, das Erstellen und Validieren von Proteommustern für kindliche Erkrankungen, die Digitalisierung der Transplantationsmedizin sowie die Durchführung verschiedenster klinischer Studien in der Kindernephrologie und Transplantationsmedizin.
Prof. Dr. med. Jochen Seitz
Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der LVR-Universitätsklinik Essen- Universitätsprofessor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Universität Duisburg-Essen
Kurz-CV:
Prof. Dr. med. Jochen Seitz studierte Humanmedizin an der Universität Tübingen und der Universität Witten/Herdecke. Nach seinem Medizinstudium war er 15 Jahre an der RWTH Aachen klinisch und wissenschaftlich tätig. Dort arbeitete er als Oberarzt im Bereich der Essstörungen und leitete die Forschungsgruppe Translational Eating Disorder Research.
Weitere wissenschaftliche Erfahrungen sammelte er im Bereich der kognitiven Neurowissenschaften an der Universität Maastricht. Im Jahr 2018 habilitierte er an der RWTH Aachen.
Seit Dezember 2023 ist er Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der LVR-Universitätsklinik Essen sowie Lehrstuhlinhaber an der Universität Duisburg-Essen.
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Erforschung und Behandlung von Essstörungen. Insbesondere der Anorexia nervosa, sowie der Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse.
Fachrichtung:
- Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Arbeitsschwerpunkt:
- Diagnostik + Behandlung psychischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter
- Essstörungen, insbesondere Anorexia nervosa
- Neuroimaging + Gehirnveränderungen
- Inflammation + Hormonauswirkungen (z.B. Leptin)
- Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse
Dr. med. Gabriele Trost-Brinkhues
Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Genetik
Studium der Humanmedizin in Aachen, Facharztausbildung für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am Uniklinikum der RWTH Aachen, Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik, Promotion 1981, verheiratet, zwei Kinder.
Arbeitsschwerpunkte: Leitung i.R. des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, Prävention & Gesundheitsförderung, Frühe Hilfen sowie der Sprachheilambulanz am Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (1987-2016)
Entwicklung von Präventionsprogrammen und Screening-Instrumenten, Veranstaltungen, Beiträge etc. zu: Kinder- und Jugendgesundheit, frühe Unterstützung von Familien, Frühe Hilfen, Kinder- und Jugendschutz, intensive Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe, Integration und Inklusion, chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche, Entwicklungsdiagnostik und Frühförderung, Entwicklung der Standards zum Einschulungsscreening mit der Universität Bremen (SOPESS); Abbau gesundheitlicher Chancenungleichheit, Kinder und Jugendliche psychisch und suchterkrankter Eltern; Gesundheitsförderung bei Geflüchteten, Strategien zur Still- und Bindungsförderung, Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften. "Pakt für den ÖGD"
Mitwirkung in Fachgesellschaften und ehrenamtliches Wirken:
- Im Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD e.V.), Sprecherin des Fachausschusses "Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im BVÖGD“, 2008 bis 2023
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ), kooptiert im Vorstand 2015 - 2023, Leitung des Ausschusses "Kind, Schule, ÖGD" im BVKJ e. V. 2011 bis 2023, Ausschuss „Jugendmedizin“ 2006 bis 2022
- Bündnis für Kinder- und Jugendgesundheit e.V.: Mitglied der Kommissionen “Kinderschutz“, "Frühe Betreuung und Kindergesundheit", "Jugendmedizin" und “Personalressourcen“ (auch aktuell)
- Vertretung des BVÖGD bei der S-3-Leitlinie "Fetales Alkoholsyndrom" und der multiprofessionellen S3 Leitlinie "Kinderschutz", für den BVKJ S-3-Leitlinie “Frühgeborenen Nachsorge“ und „TransitAdi“
- Kindernetzwerk e.V. (Dachverband der Selbsthilfe von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen) Mitglied im erweiterten Vorstand.
- Nationales Zentrum Frühe Hilfen, beratende Sachverständige von Beginn an, Mitglied im erweiterten Vorstand des NZFH bis 2025
- Mitglied im Fachbeirat Kooperationsverbund "Gesundheitliche Chancengleichheit“ bis 2024
- Mitglied im Fachbeirat der Bundesarbeitsgemeinschaft "Gesundheit & Frühe Hilfen" bis 2024
- Mitarbeit an den Weiterentwicklungen des SGB VIII, Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – zur Inklusiven Jugendhilfe seit 2012
- Stellvertretende Vorsitzende Kinderseele-Aachen e.V.
Auszeichnung:
Verleihung der Johann Peter Frank Medaille 2023
u.a. www.kinderaerztliche-praxis.de/a/verleihung-der-johann-peter-frank-medaille-wuerdigung-der-kinder-und-jugendgesundheitsdienste-2492152.
Weitere Profile folgen in Kürze.
Veranstaltungsort
Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät, Universität Duisburg-Essen
Virchowstrasse 163a
Essen 45147
Web: https://llz-essen.de

